Gemeification und Resilienz

Ein schönes „Serious Game“ ist „Reaching Resilience„, in dem man in die Rolle einer NGO schlüpft und die Aufgabe übernimmt, eine Region in einem Entwicklungsland möglichst resilient zu machen.

Soweit ich da rein geguckt habe, ist es sehr darauf ausgelegt über Resilienz zu lesen und zu lernen und nicht so sehr Spaß dabei zu haben oder gar die Mechaniken nach und nach heraus zu arbeiten… technisch ist es sehr niedlich gemacht, aber doch etwas sehr textlastig…

Gemeification für Nicht-Amerikaner

Ich habe mir für ca. 3€ Zugang zu einem udemy-Kurs zum Thema Gameification geleistet und schaue mich nun durch die angebotenen Videos. Was ich feststelle ist, dass dieser Kurs sehr stark auf ein amerikanisches Publikum zugeschnitten ist. Dahingehend, dass der Autor meint, dass die Hauptmotivation für Menschen sich im Sinne der Gameification für ein Produkt oder Projekt vereinnahmen zu lassen, darin besteht, öffentliche Anerkennung für Leistungen zu erhalten. Ich glaube dass dieser Ansatz für Europa – oder zumindest für Deutschland, was ich ja nunmal ganz gut kenne – nicht Hauptmotivation sein kann: Dazu sind wir hier viel zu sensitiv gegenüber Datenschutz und viel zu eigen hinsichtlich dessen was wir von uns preisgeben und was nicht.

Für meine Arbeit muss ich mir notieren, dass ich das Thema Motivation noch genauer untersuchen muss, vermutlich auch mit irgendjemandem reden muss, der sich damit auskennt.