Formelle Partizipationsprozesse gamifizieren. Einige Ansatzpunkte für eine potenzielle Masterarbeit?

Einen vernünftigen Ansatzpunkt zu finden, Gamification in der Planung zu verankern fällt mir zunehmend schwer. Ein Ansatz könnte sein, in einer Masterarbeit die Beteiligungspraxis in formellen Verfahren zu untersuchen und die Ansätze der Gamification darauf anzuwenden. Dabei sind zwei Ebenen zu untersuchen: Die Gamification der Praxis der Planenden und die Gamification der Beteiligten.

Wie könnte man da vorgehen?

Erstmal Interviews mit verschiedenen Planern von formellen Verfahren führen. Absolute anonymität ist zu wahren um vernünftige Ergebnisse zu bekommen.

Für die Ebene der Praxis der Planenden:
Abklopfen, inwiefern Partizipation gelebt oder gelitten wird. Ein Fokus muss bei dem Interview auch darauf gelegt werden heraus zu arbeiten wo Partizipationsfrustration vorherrscht und wo somit Gamification-Elemente ansetzen können. Interne Prozesse, insbesondere Team-Konstellationen und Arbeitsklima müssten einfließen. Arbeitsbelastung und Belastungsgrenzen einzelner Teammitglieder sind ebenfalls zu untersuchen. Auch welche Tätigkeiten welchen Anteil in der Praxis einnehmen ( diesbezüglich sind auch dritt-quellen zu finden! Ministerien? Forschungsinstitute der Verwaltungswissenschaften? Städte- und Gemeindebund? DGB? – Evtl. ist das eine eigene Untersuchung? ).

Für die Gamification des Beteiligungsprozesses:
Erstmal Ziele definieren, was mit der Gamification erreicht werden soll. Zum Beispiel: Stärkere Beteiligung von Zielgruppe XY. Stärkere Beteiligung allgemein. „Nicht immer die gleichen Nasen“. Konstruktivere Beteiligung. Besseres Beteiligungsklima. Etc. Dann aktuelle Beteiligungspraxis hinterfragen und Ansatzpunkte finden wo gamification-Elemente sinnvoll sind. Hinsichtlich Wirkung und Aufwand. Überprüfen ob die Mitarbeitenden dazu geeignet sind das Verfahren durchzuführen.

Soweit ein Anfang.

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