Der Einsatz von Liquid Democracy in Beteiligungsverfahren

Online zur Verfügung stehen zur Zeit zwei große Systeme die Liquid Democracy als Serveranwendung implementieren.

„LiquidFeedback“ wurde primär für den Einsatz innerhalb von Parteien konzipiert um unter den Parteimitgliedern eine gemeinsame Linie zu finden. Der Einsatz in der Piratenpartei ist das populärste Beispiel, aber auch die SPD und die Linkspartei haben Experimente damit gemacht.

Die zweite Software „Adhocracy“ (Gegenbegriff zu bureaucracy) setzt etwas andere Schwerpunkte und setzt den Schwerpunkt auf die Einbringung von eigenen Themen in die Diskussion (soweit ich das verstanden habe…).

Beide Systeme sind in Reinform nur bedingt für die Bürgerbeteiligung geeignet, da sie beide quantitative Ansätze verfolgen und es – vom Grundsatz her – erzwingen, dass sich Benutzer akkreditieren. Die sonstige und bisherige Beteieligungspraxis dagegen ist sehr flüchtig.

Dennoch haben sich verschiedene Institutionen daran gewagt. LiquidFriesland oder die Beteiligung zu Tempelhof Berlin wurden über LiquidFeedback abgewickelt.

 

Ein Gedanke zu „Der Einsatz von Liquid Democracy in Beteiligungsverfahren

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