Der Einsatz mobiler digitaler Geräte als Backbone eines Beteiligungsangebots.

Smartphones und Tablets sind allgegenwärtig. Als Kommunikations- und Unterhaltungsmedium aber auch als mobiles Büro. Die Masterarbeit will untersuchen inwiefern diese Allgegenwärtigkeit dieser mobilen Geräte für Beteiligungsprozesse genutzt werden kann.

Bis zur Veröffentlichung des iPhone 2007 waren Mobiltelefone in der Mehrzahl eher von Tasten und der Hauptfunktion des Telefonierend geprägt. Blackberry & Co. hatten klar ein Geschäftspublikum im Sinn. Erst mit der Vereinfachung der Bedienung und Umstellung auf Multitouch machten neue Smartphones für die breite Masse der Bevölkerung attraktiv. In den vergangenen 8 Jahren ist der Anteil von Smartphones in Deutschland signifikant gestiegen. Insb. in jüngeren Personenkreisen kann der Besitz eines Smartphones als Standard angesehen werden. Dementsprechend wurden in den letzten Jahren zunehmend Informationskampagnen – vorwiegend im Bereich des Marketings – durch mobiltaugliche Internetseiten oder eigenständige Apps unterstützt. Die Masterarbeit soll untersuchen inwiefern derartige Instrumente auch in Planungsprozessen eingesetzt werden können und ob diese Angebote angenommen werden.

Zum einen werden über eine Fachliteratur-Recherche aktuelle Strategien zum Einsatz von mobilen Geräten und Anwendungen im Marketing aufgezeigt sowie die wenigen Beispiele in denen mobile Geräte in Partizipationsprozessen eine Rolle spielten skizziert. Ziel dieser Recherche ist es Ansatzpunkte für den zweiten Teil der Arbeit zu finden.

Der zweite Teil experimentiert mit den zuvor erarbeiteten Prinzipien und Ansätzen im Rahmen des Nextkassel-Prozesses. Der Themenkomplex wird dabei der öffentliche Raum sein rund um die Szenarien: „Aus Grünraum wird Grüntraum“ und „Kassels Plätze schöner machen“, (die Topszenarien 3 und 5).

Da ich selbst seit vielen Jahren immer wieder nebenbei Software auf Basis von PHP, JavaScript oder Python entwickele und mich als sog. „Heavy User“ verstehe, sollte es ein leichtes sein über einschlägige Plattformen experimentelle Handy-Applicationen zusammen zu stellen.

Zentraler Fokus dieser Arbeit liegt aber nicht auf der Entwicklung. Zentrales Element soll  der Befragung der Teilnehmer an gemachten Partizipationsangeboten eingeräumt werden. Die erhobenen Daten sollen einen Beitrag dazu leisten, inwiefern Online-Partizipationsangebote auch ein mobiles Angebot machen sollten.

 

Großer Pferdefuß dieses Konzeptes ist es, dass ich unter Umständen nicht genug Personen zusammen bekomme die ich befragen kann.

Die Ausgangsthese ist: Mobile Geräte werden in Deutschland nur sekundär genutzt und nur als explizites Werkzeug.

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